Assessment Center

Wenn mehrere Kandidaten zur Auswahl stehen

Das klassische Assessment Center (AC) bietet als Gruppenveranstaltung den Vorteil verschiedene Kandidaten im direkten Quervergleich beobachten und beurteilen zu können, was z.B. im Einzel-Assessment nicht möglich ist.

 

Verhaltensorientierte Leistungsbeurteilung

Die Kandidaten bewältigen Gruppen- und Einzelaufgaben, welche erfolgskritische Führungssituationen abbilden. Damit ermöglicht das AC eine realitätsnahe Beurteilung der Führungsfähigkeiten, wodurch sich diese Methode in den grösseren Organisationen auch breitflächig durchgesetzt hat.

 

In der Pflege der Details unterscheiden wir uns

Das Herz eines AC's bilden die Managementsimulationen mit den Rollenspielern. Die Anforderungen an diese werden häufig unterschätzt, was die Qualität der Ergebnisse erheblich vermindern kann. So müssen diese z.B. als Kunden „natürlich" wirken, gleichzeitig die Herausforderung für die Kandidaten über den ganzen Tag hinweg konstant aufrecht erhalten und sich trotzdem auch adaptiv an diese anpassen können. Laienrollenspieler aber auch professionelle Schauspieler sind mit diesen diversen Anforderungen in der Regel überfordert. Wir setzen deshalb nur Rollenspieler ein, welche über Berufserfahrung im spezifischen Kontext verfügen und diese Anforderungen in jeder Hinsicht erfüllen. Insbesondere ist es in Selektionsprozessen essentiell die Fairness zu gewährleisten, indem z.B. die Kandidaten mit denselben Rollenspielern in einer bestimmten Simulation konfrontiert werden.

 

Verlierer- und Gewinnerproblematik

Die Erfahrung zeigt, dass bei der Durchführung von internen ACs regelmässig auch negative Effekte auftreten, denn wenn Empfehlungen ausgesprochen werden, gibt es immer Verlierer und Gewinner. Dies führt oft zu Unmut und Spannungen im Betrieb, wodurch die ACs zunehmend der internen Kritik ausgesetzt sind, da demotivierende Effekte eintreten. Eine Alternative stellt daher das Development Center (DC) dar, welches die AC-Technik und deren Vorteile übernimmt, aber mehr auf die Mitarbeiterentwicklung ausgerichtet ist und darum zunehmend eine grössere Akzeptanz und Verbreitung erfährt.